Pressestimmen





Wagner, Lohengrin (Theater Basel - Dezember 2013)

"Ihm zur Seite die fulminant aufspielende Alexandra Petersamer als Ortrud. Frau Petersamer scheint diese Rolle und die Art, wie Regisseurin Nemirova sie gestaltet, auf den Leib geschrieben. Die „Entweihten Götter“ geraten in voller Wucht, der Kirchgang wird dank ihrer grossartigen Darstellung zum bissigen Zickenkrieg. Es reicht eben nicht, dass man meine „Lieblingsbösewichtin“ Ortrud einfach mit ein paar lauten schrillen Tönen und einigen verzerrten Grimassen „runterrattert“ – man muss diese Figur leben – so wie das eben die „in dieser Rolle tief erfahrene“ Alexandra Petersamer tut! Der zweite Akt wird dadurch für mich zu einem besonderen Highlight dieses ohnehin schon überdurchschnittlich starken Theaterabends!" Der Neue Merker, 22.12.2013



Wagner, Tristan und Isolde (Staatsoper Nürnberg - Oktober 2012)

"„Ein gewaltiges Stimmvolumen“ Staatsminister a.D. Erwin Huber berichtet über seine Eindrücke von Alexandra Petersamers gefeiertem Engagement in „Tristan und Isolde“ am Nürnberger Staatstheater" Landauer Zeitung, 08.01.2013

"Differenzierte Mezzofülle schenkte Alexandra Petersamer der devoten Magd Brangäne, seit Lioba Braun hörte ich die warnenden Rufe im zweiten Akt nicht mehr so strahlend, wunderschön weich fließend, von Wärme durchflutet. " Der Neue Merker - online, Januar 2013

"Am musikalischen Sternenhimmel, den der Dirigent heraufbeschwört, leuchtet ein Stern ganz besonders hell: Alexandra Petersamer ist eine wundervolle Brangäne. Ihr klangschöner, gleichmäßig durchgeformter Mezzosopran verfügt über ein sattes stimmliches Fundament (man vermutet, dass sie nach oben und unten jeweils noch mindestens eine halbe Oktave zur Verfügung hätte) und eine ausgefeilte Technik, die ihren Gesang ganz selbstverständlich und unangestrengt klingen lässt. Auf dieser Basis kann sie interpretatorisch aus dem Vollen schöpfen und tut dies mit Leidenschaft. Die Stimme blüht üppig in unzähligen Farben und Schattierungen. Selten hört man die Wacht-Rufe so eindringlich gesungen – und so genau intoniert! Man kann die Brangäne anders singen – aber nicht besser" Online Musik Magazin, 24.10.2012

"Die paar Buhs gegen die Regie waren deutungsfähig, keineswegs die Ovationen für Alexandra Petersamer aus München für ihre fulminante Brangäne." Bayerische Staatszeitung, 26.10.2012

"Eine prächtig singende Brangäne mit großem, ebenmäßig geführtem, klangvollem Mezzo war Alexandra Petersamer" Der Neue Merker, November 2012

"Es war an diesem Abend besonders wichtig, dass die Brangäne sich mit einem dunkleren Mezzo-Timbre von der Isolde absetzt. Das gelang Alexandra Petersamer auf vortreffliche Weise. Mit ihrem gut geführten ausdrucksvollen dunklen Mezzo war sie ein ideales Pendant zu Lioba Braun und spielte die Rolle ebenfalls mit guter darstellerischer Intensität. Die klangvollen Rufe im 2. Aufzug, vielleicht ein wenig zu weit von hinten, setzten schöne Akzente. " Der neue Merker - online, 23.10.2012

"Rundum überzeugen konnten bei der Premiere allein Alexandra Petersamer und Jochen Kupfer." Opernwelt, Dezember 2012

"Wie gut Bosch disponieren kann, zeigte der betörend perfekte Zusammenklang der Orchesterwogen mit den berühmten Warnrufen Brangänes an die weltentrückten Liebenden – wofür Alexandra Petersamer zu Recht den größten Jubelsturm erntete. Sie überragte damit ein gutes Ensemble " Die Deutsche Bühne - online, 22.10.2012

"Sehr bemerkenswert auch die Brangäne von Alexandra Petersamer." Heidenheimer Zeitung, 23.10.2012

"Also: Augen schließen, man verpasst wenig, und einem guten Sängerensemble zuhören, in dem Alexandra Petersamers betörend flutender Mezzo dafür sorgt, dass der erste Akt hier 'Tristan und Brangäne' heißen müsste." Nürnberger Nachrichten, 23.10.2012

"Stimmlich und darstellerisch auf der Höhe war Lioba Braun als Isolde. An vokaler Durchschlagskraft und Stimmführung war ihr Alexandra Petersamer als Brangäne fast überlegen, was auch auf der Ebene des Gesangs einen reizvollen 'Machtkampf' bedeutete." Nürnberger Zeitung, 23.10.2012

"Alexandra Petersamer ist eine prächtige, prägnante und sehr präsente Brangäne" Süddeutsche Zeitung, 23.10.2012



Wagner, Lohengrin (Staatsoper Kiel - Januar 2012)

"Mit Alexandra Petersamer ist eine Ortrud von Bayreuth-Format zu erleben. Raumbeherrschend schreitet sie in gefühllos intriganter Berechnung durch die Szene. Mit ihrem lodernd lauernden Tonfall, ihrem wirklich einmal hochdramatischen Wagner- Gesang und ihrer perfekten Diktion vertritt sie die alte Ordnung mit einer absoluten Autorität." Die Welt, 31.01.2012



Wagner, Tannhäuser (Sächsische Staatsoper Dresden - November 2010)

"Für die erkrankte Tichina Vaughn übernahm Alexandra Petersamer mit klangvollem Mezzo die Venus und fügte sich mit toller Ausstrahlung und Bühnenpräsenz in die Inszenierung ein." Der Neue Merker, 14.11.2010



Wagner, Tannhäuser (Bayreuther Festspiele - August 2010)

"Finally Tannhäuser encounters Venus. She is not a sexpot but an urban party girl, played by the mezzo-soprano Alexandra Petersamer." The New York Times, 06.08.2010



Wagner, Tannhäuser (Staatstheater Nürnberg - Oktober 2009)

"Venus ist mit der deutschen Sopranistin Alexandra Petersamer erstklassig besetzt." Der Neue Merker, 17.10.2009

"Mit Alexandra Petersamer ist eine Venus zu erleben, die mit dunkel-schmeichelndem Mezzo erotisierende Nuancen vermittelt - ohne knallige Eruptionen, ohne angestrengte Höhen, dafür mit einer variantenreichen Stimme voller emotionaler Kraft." Opernnetz.de, 17.10.2009



Mahler, Kindertotenlieder (Stadthalle, Kassel - Mai 2009)

"Alexandra Petersamer war dann die ausgezeichnete, bejubelte Solistin in Gustav Mahlers Kindertotenliedern. Mit Balsam-Timbre, wunderbarem Legato und ausgereift verinnerlichter Interpretation berührte die Mezzosopranistin in den erschütternden Liedern nach Gedichten von Friedrich Rückert." HNA, 05.05.2009



Mahler 3. Sinfonie (Alfried Krupp Saal, Essen - April 2008)

"Dann läßt Alexandra Petersamer ihren üppigen Alt verströmen, man kann nicht anders als diese Gesangsleistung als balsamisch zu beschreiben. Nach Christa Ludwig hat wohl kaum eine Künstlerin diesen Satz und den anschließenden 'Glockenton' erfaßter und bewegter gesungen." Der Neue Merker, Ausgabe 05/2008



Elias mit Bo Skovhus (Herkulessaal, München - November 2007)

"Aus dem Kreis der Solisten nahm vor allem Alexandra Petersamer für sich ein, die nicht nur durch ihre klangvolle Altstimme gefiel, sondern auch dem Wort stets die ihm zustehende Bedeutung einräumte." Münchner Merkur, 21.11.2007

"Alexandra Petersamer überzeugte mit ihrem runden, vollen Alt." Der Neue Merker, Ausgabe 12/2007



Cavalleria Rusticana (Landestheater, Innsbruck - September 2007)

"Bewegender Mittelpunkt in der `Cavaleria` war einmal mehr Alexandra Petersamer, einer Ausnahme-Sängerdarstellerin. Mit dieser Pracht-Santuzza musste man ganz einfach mitleiden!" - Der Neue Merker, Ausgabe 04/2008

"Als Santuzza zeigte Alexandra Petersamer wirklich ganz grosses Talent. Eine Santuzza mit kräftiger dunkler Stimme, nie schrill und immer gut phrasierend, zusätzlich eine schöne Bühnenerscheinung" - Der Neue Merker, Ausgabe 11/2007
"Trumpf-As in der Cavalleria war eindeutig die ungemein berührende Santuzza von Alexandra Petersamer. Mit ihrem weichen wunderbar timbrierten Mezzosopran und ihrem so menschlich nachvollziehbaren Spiel gelingt ihr ein erstklassiges Rollenportrait " - Der Neue Merker, Ausgabe 10/2007

"und einer überragenden Sängerin der Santuzza. (neben stehender Beitrag): Da ist einmal die absolute Klasse, die Spitzenliga mit den zwei Fünfsterne-Stimmen: Alexandra Petersamer erschüttert als Santuzza mit grandioser Stimme und tiefster Innerlichkeit. Ihre Qualitäten als Menschendarstellerin und Sopranistin sind von internationaler Qualität." - Kurier, 24.09.2007

"Vor Allem Alexandra Petersamer als rotlockige Santuzza spielt so leidenschaftlich und emphatisch, dass schwer nachvollziehbar ist, dass ein Mann eine solche Frau verschmäht." - Salzburger Nachrichten, 25.09.2007

"Alexandra Petersamer als verzweifelt um ihre Liebe kämpfende Santuzza mit prächtigem Mezzo" - Kronenzeiten, 24.09.2007

"Eine tief leidende betrogene Ehefrau mit starker Stimme in allen Lagen gab Alexandra Petersamer." - Stadtblatt, 26.09.2007



Lohengrin (Sumida Triphony Hall, Tokyo - März 2007)

"Stimmlich sowie schauspielerisch brachte Alexandra Petersamer als Ortrud eine Hexenleistung, sie selbst war eine Hexe."



Tristan und Isolde (Anhaltisches Theater, Dessau - Mai 2006)

"Der Meisterpreis für die beste Einzelleistung gebührt unter den Solisten der Brangäne Alexandra Petersamer, die durch Diktion, Stimmführung, Atmung und Darstellung eine perfekte Besetzung bietet." - Mitteilungen der Deutschen-Richard-Wagner-Gesellschaft , Nr. 54

"Flankiert wird das zentrale Paar zudem von einer hinreissenden Brangäne, die Alexandra Petersamer mit grosser Wärme und Strahlkraft ausstattet."- Mitteldeutsche Zeitung, 8.5.2006

"Auch die Brangäne von Alexandra Petersamer war erstklassig. Man kann das nicht anders sagen." - MDR-Figaro und DLR Berlin, 8.5.2006

"Zu den Publikumslieblingen gehöhrten dank guten Gesangs und eindrucksvollen Spiels Alexandra Petersamer (Brangäne) und Ulf Paulsen (Kurwenal)." - Volksstimme, 10.5.2006



Werther (Mecklenburgisches Staatstheater, Schwerin - Januar 2006)

"Alexandra Petersamer riss als Charlotte das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Bereits nach ihren ersten Passagen stand fest, dass man sich für den Rest des Abends in Ruhe zurücklehnen konnte und die Partie in guten Händen wusste. Das Publikum vernahm eine vollkommen intakte Stimme, die sich bruchlos von der wohlklingenden Tiefe über eine satte, dunkel gefärbte Mittellage bis zu triumphaler Höhe erstreckt." Das Opernglas, Januar 2006



Mahler 4th Symphony (Ohio Theatre, Columbus - Oktober 2005)

"Mezzosoprano Alexandra Petersamer sang the solo in the fourth movement with simplicity and understated joy. Her voice is true to pitch and even in tone and she offered up this heavenly music with unaffected, understated grace" - The Columbus Dispatch, 15.10.2005



Don Carlos (Anhaltisches Theater, Dessau - Juli 2004)

"und Alexandra Petersamer kann sich mit rundem, vollem und klarem Ton als Eboli in der soliden Sängerriege hervortun." - Orpheus, September 2004

"und der herausragenden Alexandra Petersamer als Prinzessin Eboli ein Glücksfall und garantiert höchste sängerische Qualität." - Orpheus, Juli/August 2004



Das Lied von der Erde (Concertgebow, Amsterdam - Juli 2004)

"Und wie die in München engagierte Altistin Alexandra Petersamer zum Ausklang den "Abschied" mit grossem Atem in eine Sphäre der Weltentrücktheit führte - das hatte die Klasse der jungen Christa Ludwig. Eine Stimme wie ein Orchester." - WAZ, 20.7.2004

"Nicht minder bewegend die Ausdruckstiefe Alexandra Petersamers, besonders natürlich in "Der Abschied", dem gewichtigsten Stück des Zyklus. Ob sie bei "O sieh, wie eine Silberbarke schwebt der Mond am blauen Himmelssee herauf" eine berückende Kantilene formte, ob sie im "Wo bleibst du? Du lässt mich lang allein" für Gänsehaut sorgte, wie sie die mit Mandoline verfremdeten Schlussklänge des "Ewig, ewig" sich verlieren liess: das war Mahler mit Suchtfaktor." - WAZ, 17.7.2004



Mahler 2. Sinfonie (Anhaltisches Theater, Dessau - Juni 2004)

"Mit der Solistin Alexandra Petersamer gewann die Sinfonie im vierten und fünften Satz ihre Aura zurück: Samtene Altstimme." - Mitteldeutsche Zeitung, 21.6.2004



Ariadne auf Naxos (Markgräfliches Opernhaus, Bayreuth - Mai 2004)

"Wenn allerdings die herausragende Alexandra Petersamer zu singen beginnt, wird`s ernst: Auf der perfekt ausgepegelten Tonspur spielt sich ein echtes Künstlerdrama ab - und nicht nur, weil sie das berührende "O du Knape, du Gott", geglückterweise auch jenes unbeschreiblich hymnische "Musik ist eine heilige Kunst" so berührend anstimmt." - Nordbayerischer Kurier, 27.5.2004



Don Carlos (Anhaltisches Theater, Dessau - Mai 2004)

"Alexandra Petersamer singt auch in ungezügelten Momenten so kultiviert, dass sie beim Applaus als Erste unter Gleichen gefeiert wird." - Mitteldeutsche Zeitung, 24.5.2004



Missa Solemnis (Symphony Orchestra, Charleston - April 2004)

"and Alexandra Petersamer`s rich mezzo was also a real treat." - The Post and Courier Charleston, 25.4.2004



Carmen (Festspielhaus, Salzburg - Oktober 2003)

"Mit der Sängerin Carmen fällt und steht so ein Opernabend, und da hatten die Münchner ein gutes Händchen. Alexandra Petersamer zog von ihrem ersten Auftritt an mit der "Habanera" in ihren Bann. Eine weich-geschmeidige Stimme mit immenser Ausdruckskraft und Tragfähigkeit" - Salzburger Zeitung, 18.10.2003



Wesendonck Lieder (Rundfunk-Sinfonieorchester, Saarbrücken - September 2003)

"Es bedarf einer ganz besonderen Stimme für diese Wesendonck-Lieder. Alexandra Petersamer hat sie. Einen wunderbar geschmeidigen, fülligen Mezzosopran, den sie mit sauberer Intonation und angenehmem Vibrato bruchlos durch alle Register zu führen versteht. Ausdrucksvoll von der intimen "Stille" bis hin zur hymnischen "heiligen Natur", eingebettet in einen vorzüglich geformten Orchesterklang" - Saarbrücker Zeitung, 15.9.2003



Ariadne auf Naxos (Gärtnerplatztheater, München - Mai 2003)

"Der neue Star der "Ariadne auf Naxos" heisst Alexandra Petersamer ... Doch nun hat diese Inszenierung, die Matiasek in einem Wiener Rokokopalais ansiedelte, einen neuen Star - und das ist Alexandra Petersamer in der Partie des verzweifelten Komponisten. Mit vitaler Ausdrucksstärke machte sie ihrer Wut und Kränkung um ihre nicht gewürdigte Position und Arbeit Luft. Eindrucksvoll ihre Mimik, Gestik und ihr fantastisch geführter warmer, schattierungsreicher Mezzosopran. Wehmütig muss man akzeptieren, dass die Partie des Komponisten nach dem Vorspiel beendet ist." - Münchner Merkur, 25.5.2003



Der Corregidor (Herkulessaal, München - Mai 2003)

"Da bietet das Gärtnerplatztheater eine blendende Besetzung auf mit Alexandra Petersamer als Müllerin Frasquita im Mittelpunkt. Ihre fruchtige Stimme, wie ein reifer Pfirsich, sicher und bruchlos von warmen Mezzotönen bis zu jugendlich dramatischen Sopranhöhen, ist die pure Verführung." - tz München, 5.5.2003



Matthäus-Passion (Florian-Stadl, Andechs - April 2003)

"Eine Entdeckung war Alexandra Petersamer. Mit ihren warmen Koloraturen machte die Altistin die zurückhaltende "Erbarme Dich"-Arie zur ausdrucksstarken Mischung aus Opernvortrag und Gebet." - Starnberger Merkur, 22.4.2003

"Einen Höhepunkt bewirkte aber vor allem die Alt-Arie mit Alexandra Petersamer im Duett mit dem Konzertmeister Ulrich König an der Violine: Eine Fürbitte von berückender Schönheit." - Süddeutsche Zeitung Starnberg, 22.4.2003



Kindertotenlieder (Aalto Theater, Essen - Februar 2003)

"Kurzfristig konnte Alexandra Petersamer für Gustav Mahlers anspruchsvollen Liederzyklus aus München eingeflogen werden. Das Konzert am Sonntag meisterte die Mezzosopranistin mit Bravour. Am Montag lag sie selbst darnieder, zeigte aber Nehmerqualitäten und liess die Essener auch im zweiten Durchgang nicht hängen. Hochachtung vor dieser Leistung, auch wenn Alexandra Petersamer nur mit eingeschränkten Möglichkeiten singen konnte.
Dennoch wurden die fünf Lieder nach Gedichten Friedrich Rückerts zum Erlebnis. Alexandra Petersamers intensive Beschäftigung mit dieser todessehnsüchtigen Musik blieb ebenso wenig verborgen wie ihre sensible Stimmführung." - Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 22.2.2003



Cosi fan tutte (Gärtnerplatztheater, München - Oktober 2002)

"Alexandra Petersamer, als Dorabella am natürlichsten und glaubhaftesten agierend, nahm mit farb- und substanzreichem, sehr fraulichem Mezzo-Klang gefangen - auf ihre Charlotte ("Werther", die Juli- Premiere am Gärtnerplatz) darf man gespannt sein." - Münchner Merkur, 22.10.2002

"und Dorabella (hervorragend: Alexandra Petersamer)." - Abendzeitung München, 22.10.2002



Liederabend (Rokkokosaal, Augsburg - September 2002)

"Der Kulturtourismus von Augsburg zum Münchener Gärtnerplatztheater wird sich möglicherweise in Zukunft verstärken. Denn wer Alexandra Petersamer, seit zwei Jahren Mitglied dieses Ensembles, beim Mozartsommer im Rokkokosaal erlebt hat, verspürt sicher das Bedürfnis nach einem Wiedersehen und -hören.
Als erste in der diesjährigen Programmfolge vertrat sie die menschliche Stimme, jenes "Instrument" also, das Mozart vielleicht am meisten am Herzen lag, weil es alle Facetten des Menschlichen in sich schliesst. Wie beispielhaft Alexandra Petersamer diese Vielfalt zu verkörpern weiss, zeigte sich exemplarisch bei den (leider nur) vier Mozart- Liedern, die einen kleinen Kosmos von Leidenschaft und tiefer Empfindung, von Witz und Galanterie repräsentierten.
Der dunkel-kräftige, wunderbar abgestützte und in allen Lagen gleich runde Mezzo der Sängerin war hier noch ganz zurückgenommen zu schwebender Anmut und komödiantischem Charme, mit bruchlos phrasierten melodischen Bögen und kontrollierten Akzenten. Gabriel Dobner am Flügel begleitete hochsensibel. Überraschend nahtlos verlief der Übergang zu Brahms, wo der spielerisch-volkstümliche Ton von Mozarts "Warnung" in "Das Mädchen spricht" und im "Ständchen" aufgenommen wurde. Welche Substanz aber noch in Petersamers Stimme und Darstellungskunst steckt, erwies sich beim grossen romantischen Gefühlston solcher Gesänge wie "Oh wüsst ich doch den Weg zurück" oder "Von ewiger Liebe". Ein Beispiel: das ebenso mühelos wie bewegend aufblühende, weitgespannte Melos der "Mainacht". Wer über so viel künstlerisches Differenzierungsvermögen verfügt, dem liegt auch der tragisch gebrochene Volksliedton von Gustav Mahlers Wunderhornliedern, sei es nun die gespenstische Todesnähe von "Wo die schönen Trompeten blasen" oder "Das irdische Leben" mit seiner verzweifelt kreisenden Ausweglosigkeit.
Spätestens bei Richard Strauss wurde vollends deutlich, wie obsolet der alte Gegensatz Opernsänger/ Liedsänger geworden ist. Gerade in diesem genrehaft-witzigen ("Für funfzehn Pfennige"), innig versunkenen ("Die Nacht") und rauschhaft-deklamatorischen Gesängen ("Befreit") zeigte sich Alexandra Petersamer als ideale Synthese beider Typen: intime Feinabstimmung und intelligente Textbezogenheit gepaart mit nuancenreicher Darstellungskunst und hinreissender Podiumspräsenz." - Augsburger Allgemeine, 14.9.2002



Der Rosenkavalier (Anhaltisches Theater, Dessau - August 1999)

"aber durch die stimmliche Konzentration auf den überragenden Octavian von Alexandra Petersamer" - Klassik Heute, August 1999



La Cenerentola (Theater, Wolfsburg - März 1999)

"In der grossen Titelrolle der Angelina, Aschenputtel genannt, brillierte Alexandra Petersamer bis zum Finale mit kraftvoll schöner, auch die zahllosen Koloraturen meisternder Stimme. Einer ihrer vielen Höhepunkte das eher schlichte Lied vom 'Königssohn auf der Suche nach der Frau mit dem reinsten Herzen'." - Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 16.3.1999



Operngala (Anhaltisches Theater, Dessau - Juni 1998)

"Königstochter Amneris, die Alexandra Petersamer mit einer beeindruckenden Höhe versah ... setzte Alexandra Petersamer die im ganzen überzeugendste Leistung in einem vorzüglichen Protagonisten-Ensemble mit ihrer Eboli im Terzett Eboli-Carlos-Posa ein stimmliches Ausrufezeichen zum Abschluss." - Mitteldeutsche Zeitung, 22.6.1998



Der fliegende Holländer (Anhaltisches Theater, Dessau - Juli 1998)

"Gut gefällt die vor allem in der Tiefe hervorragend fundamentierte Mary von Alexandra Petersamer." - Opernwelt, Juli 1998



Matthäuspassion (Kloster, Andechs - April 1998)

"Wenn man von den fünf Solosängern überhaupt jemand 'herausragend' nennen will, kann dieses Prädikat die Solistin Alexandra Petersamer (Alt) für sich in Anspruch nehmen. Mit einem wundervollen Timbre in der Stimme, weich und warm im Ton, dabei soviel Trauer ausdrückend, bezauberte sie die Zuhöhrerschaft. Absoluter Höhepunkt des Abends ihre Arie mit Geigensolo 'Erbarme Dich'. Die Wirkung dieses Stückes veränderte die Atmosphäre im Raum, die Trennung von Publikum und Bühne war wie aufgehoben, verschmolz zu einer Einheit gleich Betroffener." - Landsberger Tagblatt, 17.4.1998

"Die eindrucksvolle Altsolistin; meditativ mit den Texten verwachsen, in wunderbarem Fluss einer über den ganzen Tonumfang souverän geführten Stimme, verstand es Alexandra Petersamer, die von Bachscher Musik getragenen betrachtenden Picander-Textabschnitte auch für moderne Menschen in ihrem religiösen Gehalt erfassbar zu machen ... und die Altistin, begleitet vom Solo des Geigers, darauf mit ihrer 'Erbarme Dich' Arie antwortete, war ein kaum zu übertreffender Höhepunkt an geschlossener Werksgestaltung erreicht." - Starnberger Merkur, 14.4.1998



Des Knaben Wunderhorn (Anhaltisches Theater, Dessau - Dezember 1997)

"Mit voluminöser und wandelbarer Stimmgebung, bei lyrischer Verhaltenheit wie dramatischem Gestus in hervorragender Form waren Alexandra Petersamer (Mezzosopran) und Wilhelm Hartmann (Bariton) grossartige Mitgestalter." - Mitteldeutsche Zeitung, 2.12.1997

"Mit Alexandra Petersamer und Wilhelm Hartmann brachten zwei renommierte Künstler den gesanglichen Part mit bewundernswerter Bravour zu den begeisterten Gästen. Sie brillierten mit emotional starken gestalterischem Ausdruck der Textinhalte, mit klarer Stimme und gutem Textverständnis." - Volksstimme Zerbst, 2.12.1997



Andrea Chenier (Anhaltisches Theater, Dessau - August 1997)

"Alexandra Petersamer war nicht nur eine überzeugende Gräfin von Coigny als Zentrum der bornierten Adelsgesellschaft zu Beginn, sondern auch eine stimmlich und darstellerisch überzeugende Grossmutter, die ihren Enkel für die Revolution 'opfert'. Als Politshow inszeniert war das eine der überzeugendsten Szenen." - Orpheus, August 1997



Liederabend (Brunntal - Juni 1997)

"Alexandra Petersamers Stärken offenbarten sich, als sie 'Vier ernste Gesänge op. 121' von Johannes Brahms in einer erschütternd eindringlichen Interpretation vortrug und als sie anschliessend 'Acht ungarische Volkslieder' sang. Das ist Musik, die der Intensität im Ausdruck und dem Temperament der Sängerin besonders gut liegt, in der auch das herrliche Timbre ihrer Stimme zum Tragen kommt. Alexandra Petersamer sang 'Vier Gesänge nach Worten von Hölderlin' von Wolfgang Fortner. Das aber kann man nur singen, wenn man, wie Alexandra Petersamer schon als junge Sängerin, über 'reifen Gesang' verfügt." - Süddeutsche Zeitung, 17.6.1997



Operngala (Theater, Fürth - Juni 1997)

"Alexandra Petersamer sang mit warm-timbriertem Mezzosopran die Arie der Leonora. Sie offenbarte dabei hinter der stimmlichen Bravour die seelische Befindlichkeit einer liebenden, leidenden Frau." - Fürther Nachrichten, 10.6.1997



Luisa Miller (Anhaltisches Theater, Dessau - Mai 1997)

"Gräfin von Ostheim (Lady Milford oder wie sie nun auch hiess) schliesslich trat in Gestalt der schönen Alexandra Petersamer aus sich im wahrsten Sinne heraus und beeindruckte mit elegantem Material." - Orpheus, Mai 1997

"Als Mezzo-Talent liess die temperamentvoll und warm timbriert singende Alexandra Petersamer in der Partie der Lady Milford aufhorchen." - Opernglas, April 1997



H-Moll Messe (Kreuzkirche, Dresden - Januar 1997)

"Nach dem ariösen 'Laudamus te' kam ihre (Alexandra Petersamer) warme Stimme besonders gut im Qui sedes' zum Tragen. Sie verlieh der Bitte des 'Agnus Dei' Eindringlichkeit." - Sächsische Zeitung, 20.1.1997

"wobei mir die Altistin (Alexandra Petersamer) mit ihrem warmen und beseelten Timbre besonders gefiel. Ihrem ausdrucksstarken und doch sehr natürlich gesungenen 'Agnus Dei' konnten dann Roderich Kreile und die Kruzlaner noch ein Dona nobis pacem' hinzufügen." - Dresdner Neueste Nachrichten, 20.1.1997



Der Rosenkavalier (Prinzregententheater, München - November 1996)

"Alexandra Petersamer trumpft nicht männlich auf als Octavian, sondern ist ganz Quinquin: Zart, sanft und sehr verliebt. Ihr heller geschmeidiger Mezzo entfaltet sich unforciert." - Münchner Merkur, 26.11.1996

"Alexandra Petersamer ist in Spiel und Gesang ein nahezu vollkommener Octavian." - Münchner Abendzeitung, 26.11.1996

"Alexandra Petersamer ein ausdrucksvoll temperamentstarker Octavian, der vor allem in der doppelten Geschlechtsumwandlung des Rollenspiels als Zofe eine akkurat ziselierte Feinkomik entfaltet." - Nürnberger Nachrichten, 26.11.1996



Liedmatinee (Anhaltisches Theater, Dessau - April 1995)

"Alexandra Petersamer gestaltete diese manchmal nur minimalen Kontraste mit viel Gespür für den Moment und sicherem Einsatz ihrer sängerischen Mittel. Die Register ihres Mezzosoprans gehen derart nahtlos ineinander über, dass man geringe Abstufungen im Timbre kaum wahrnimmt. Eine ausgereifte Gesangstechnik und eine vorzügliche Diktion erlauben ihr ein gleichermassen schlichtes wie spannungsvolles Piano, aus dem sie zu fulminanten Steigerungen aufzubrechen versteht. Ihre subtilen Qualitäten kamen in der "Mondnacht" besonders eindrucksvoll zum Tragen, hier hätte man nicht nur eine Stecknadel, sondern auch eine Daunenfeder fallen hören." - Mitteldeutsche Zeitung Dessau/Rosslau, 15.4.1995



Bundeswettbewerb Gesang in Berlin VDMK - 1992
(1. Preis der Sparte Oper für Alexandra Petersamer)

"Wirklich eine Sängerin der Sonderklasse stellt sich mit Alexandra Petersamer vor, deren ebenmässiger, fester, runder Mezzosopran technisch reif (gut gestützte Piani) wirkte, wozu noch viel Persönlichkeit seiner Besitzerin kam, die in der Arie des Sesto und in "Wie du warst" aus dem Rosenkavalier keinen Zweifel daran liess, dass ihr der 1. Preis gebührte." - Orpheus, Februar 1993

"Der erste Preis aber zeichnet eine Künstlerin aus, die diesen Sieg wahrlich verdient hat. Alexandra Petersamer begeisterte in Arien von Mozart und Strauss ebenso mit ihrem warm strömenden Mezzosopran wie mit ihrer mitreissenden und gleichwohl natürlichen Ausstrahlung." - Der Tagesspiegel Berlin, 2.12.1992

"Um so kräftiger hob sich davon Alexandra Petersamer, die erste Preisträgerin ab. Die Arie aus "Titus" wusste sie schon so erstaunlich zu interpretieren, dass sie damit Jochen Kupfer, den ersten Preisträger der Sparte Konzert, ziemlich ins Hintertreffen rückte." - Berliner Morgenpost, 2.12.1992